NaVi

About..

Links

Content

RIP Tupac Amaru Shakur, 16.6.1971 - 13.9.1996

pac

“They should’ve shot me when I was born
Now I’m trapped in the motherfuckin storm
How long will they mourn me?”

Morgen vor genau 10 Jahren erschütterte uns das Radio frühmorgens mit der Nachricht, dass Pac am Vorabend den Folgen seiner Schusswunden erlegen war.
Irgendwie waren wir davon ausgegangen, dass er auch dieses Mal wieder auf die Beine kommen würde (”5 shots couldn’t drop me, i took it and smiled” und vielleicht ein “Hit ‘Em Up Part 2″ aufnehmen würde. Für viele von uns war der Musiker/Schauspieler/Dichter ein fester Bestandteil des kulturellen Orientierungssystems und es war - trotz seiner Vorgeschichte und seines halbkriminellen Umfelds - ein Schock, als sich seine todessüchtigen Texte als Prophezeiungen entpuppten.
Ein paar von uns verzichteten unter diesem Eindruck auf den Schulunterricht und rauchten zu Ehren Makavelis ein paar lustige Zigaretten, während im Hintergrund “Me Against The World” in Endlosschlaufe lief und sich schon die ersten Verschwörungstheorien in den Köpfen kristallisierten.

Ein Jahrzehnt später steht Pac immer noch an der Spitze der Rapwelt, was Einfluss, Popularität und Verkaufszahlen angeht, und ein scheinbar unerschöpflicher Fundus an unveröffentlichtem Material versorgt seine Fans unaufhörlich mit alten Verses über neuen Beats. Viele ältere Semester stehen der ganzen posthumen Marketingmaschine eher kritisch gegenüber; man sollte aber darüber nicht vergessen, dass Tupac einer der grössten Ikonen war, die unsere Generation hervorgebracht hat, und somit all den Rummel um seine Person zweifelsohne auch verdient - Elton-John-Hooks und Airbrush-Shirts hin oder her.
Deshalb bin ich überzeugt, dass ich diese drei Songs auch an seinem 20. Todestag nochmals anhören und an jenen tragischen Herbsttag Mitte der Neunziger zurückdenken werde:

Pour Out A Lil’ Liquor

Troublesome ‘96

Keep Your Head Up

Gratis bloggen bei
myblog.de