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Eko Fresh - Hart(z) IV CD-Cover Hey Partypeople, Ek is back und hat gleich seine neueste Platte mitgebracht. Holt schon mal die Partyhütchen raus, das gibt `ne Riesenparty. Nein, Moment, lasst die Hüte drin, denn ich denke, dass eine Fete zu Gunsten diesen Herren sich nicht wirklich lohnen würde, zu viele Kritikpunkte stellen sich mir da in den Weg.

Zum einen: das Booklet. Es tut mir leid, aber Schnauzer sind ja nun wirklich ein so großes No-Go, dass es mich schon beim bloßen Anblick mächtig schüttelt. Und dann natürlich noch die Posen des Herren, wenn er verschiedene Berufe darzustellen versucht. Das wirkt einfach lächerlich, denn wer sich selber so in den Himmel hebt, der kann nie und nimmer den Bauarbeiter Eko mit großen Muskeln mimen.

Auch musikalisch geht das ganze Ding flöten. Denn leider muss man sagen, dass Eko Fresh sich mit seinem Album “Hart(z) IV” nicht wirklich von anderen Hip-Hop-Künstlern der heutige Zeit unterscheidet. Und das merkt man schon am Intro. Platte Attitüden, schon wieder wird es mit der Mutter irgendeines anderen im Auto getrieben und ein überaus stattliches Gros an handelsüblichen Hip Hop Phrasen zeigen, dass Eko immer noch nichts dazugelernt hat.

Der Fakt, dass sich dieses schwache Proleten-Gehabe durch das ganze Album wie ein roter Faden zieht, veranlasst dazu, die Platte schon nach der Hälfte der Dauer aus dem CD-Player zu entfernen. Immer die gleichen Themen, die nervige Stimme Ekos und dieses pubertären Sexwünsche rufen just nur Langeweile hervor. Da helfen auch all die angeblich so großen und tollen Features nicht mehr, “Hart(z) IV” ist einfach nur ein weiterer Beweis dafür, dass die populäre Hip-Hop-Szene in Deutschland nichts mehr zu bieten hat, was noch einen gewissen Grad an Intelligenz oder Kreativität besitzt.

Den Titel “König von Deutschland” hat Eko Fresh nie wirklich verdient und mit diesem Album wohl erst recht verspielt. Immerhin ist nichts an diesem Album herausragend oder neu. Er reiht sich lediglich in die endlos lange Reihe der für mich Möchtegern-Gangster Deutschlands ein. Und zwar irgendwo ganz hinten.

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