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Name Bushido
(Anis Ferchichi)
Geburtsdatum 28.09.1978 (27 Jahre)
Geburtsort Berlin, Berlin, DE
Beruf Sänger

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Bushido

Wer darf sich schon in Deutschland als Gangsta Rapper bezeichnen, ohne rot zu werden? Weiße Mittelstandkids, die mit Hasch dealen? Sicherlich nicht, und Hells Angels-Zuhälter haben mit Rap und Hip Hop nichts am Hut. Klar, Ferris MC oder The Spezializtz mögen keine Bullen, die Massiven sind nach eigener Aussage auch Gangstas, sprechen aber nicht darüber, und die Rödelheimer spielen bereits 1995 zu Karrierebeginn mit jenem umstrittenen Image. Die echte Gangsta Rap-Schnittmenge findet sich jedoch erst im neuen Jahrtausend in Berlin-Schöneberg.
Irgendwo zwischen dem urbanen Untergangsszenarien von Mobb Deep und den prollig harten Attitüden eines 50 Cent lebt Bushido aka Sonny Black in einer Welt aus Goldketten, Lederjacken, Huren, Drogen, Waffen, Party, Spielkasinos und Hip Hop. "Die Leute wollen hören, wie ich den Typen eine aufs Maul haue. Sie wollen wissen, wie ich meine Drogen verkaufe", tönt Busido im Juice-Magazin.
Logisch, dass Bushido von den Gangsta Rappern N.W.A. geprägt ist. Doch erst zur Jahrtausendwende greift er ernsthaft zum Mic. Das erste Feature folgt auf dem Frauenarzt-Tape mit Orgasmus für I Luv Money Records. Nach kurzer Zeit und dem Tape "King Of Kingz" wechselt Bushido den Verein. Er will voran kommen und findet beim aufsteigenden Aggroberlin-Label von Chef Specter mit Sido, B-Tight und Fler die richtige Sozialisation: Ghetto.
es/advanced/images/spacer.gif" title="undefined"e klare Aggro-Ansage lautet "Deutsch Rap will Ghetto werden, doch die Nutte weiß nicht wie". Nach M.O.R. und Battle Rap prollt 2002 Gangsta bzw. Reality Rap mit "Fuck The World"-Attitude aus den abgefuckten Vierteln Westberlins nach Deutschland. Aggro-Tapes rollen haufenweise nach Hamburg, München und Stuttgart. Selten nennen die Aggroberliner Namen, alle Nicht-Berliner-Ghetto-Bewohner sind scheiße. So einfach ist das. Nur B-Tights Diss gegen D-Flame sorgt dank Gürtellinienüberquerung für Aufsehen. Aggroberlin asozial. Von den einen geliebt, von den anderen gehasst. Mittelmaß gibt es nicht.

Bushido selbst schwingt sich im Zuge des Hypes zum absoluten Aushängeschild auf. Im Oktober 2002 erscheint unter dem Synonym Sonny Black das Debüt "Carlo, Cokxxx, Nutten" mit Kollege Fler alias Frank White. Titel wie "Drogen, Sex und Gangbang" oder "Wer will Krieg" geben die Richtung vor. Bushidos guter, leicht düsterer Flow und eine tighte, sample-lastige Produktion drängen die sexistischen und prolligen Lyrics in den Hintergrund.

Im Sommer 2003 bricht Bushido endgültig durch die Oberfläche des Rapgames. "Vom Bordstein Bis Zur Skyline" erreicht ohne Major und große Videorotationen einen verblüffenden 88. Platz in den Media Control Charts. Das Album ist noch mehr Macho, noch mehr Ghetto und avanciert mit furztrockenen Beats und harten Reimen zum modernen Klassiker des Deutsch Rap.

Doch der Aufstieg Aggroberlins zur festen Institution im deutschen Rapbiz bringt die üblichen Negativerscheinungen mit sich, und Bushido wechselt zum Majorlabel Urban/Universal. Im Nachhinein deklariert er Aggro als Label, das zu schnell gewachsen sei, ohne eine Basis von Vertrauen oder Respekt entwickelt zu haben. Der Streit zwischen beiden Parteien bei der Trennung eskaliert derart, dass Bushido auf seinem Nachfolgealbum mehrmals in deren Richtung schießt und auch mit seinem ehemaligen Crewpartner aus "Carlo, Coxxx, Nutten"-Zeiten, Fler aka. Frank White, nichts mehr zu tun haben will. Aggro mit seinen Konzert-Messerstechereien und dem Kleinkrieg um den Berliner Rapthron stellt für den aufstrebenden Künstler am Ende eher eine Last als eine Unterstützung dar.

Mitte 2004 macht Bushido noch einmal kurz von sich reden, als er im Auftrag der Industrial-Kapelle Rammstein einen Song remixt. Im Oktober folgt "Electro Ghetto", unter anderem mit zwei Azad-Features, und steigt auf Platz drei der Trendcharts ein - noch vor den Ärzten und den Fantastischen Vier.

Für das Arbeitstier Bushido kein Grund, sich gemütlich zurückzulehnen. Bereits im April 2005 folgt das vierte Album in zweieinhalb Jahren: "Carlo Coxxx Nutten II" mit Baba Saad als Ersatz für Fler. Trotz immer noch provokanten Texten und guten Beats merkt man dem Rapper die Ermüdungserscheinungen an. Kein Wunder, schließlich hat er erst im Winter eine Hauptrolle im bislang größten deutschen Beef um Eko Fresh gespielt und schoss einen vorzüglichen Diss gegen Ex-Homie Fler.

Im August 2005 ereignet sich ein übler Vorfall: Bushido und seine beiden Leibwächter verletzen nach einem Konzert in Linz einen 20-Jährigen mit Schlägen und Fußtritten gegen Kopf und Körper lebensgefährlich. Berichten zufolge fand Bushido die Reifen seines 7er-BMW platt und verfolgte den angeblichen Reifenstecher. Bushido wird daraufhin verhaftet und kommt erst nach 15 Tagen U-Haft wieder auf freien Fuß. Im Prozess Anfang November kommt der Rapper mit einem blauen Auge davon; folgerichtig nennt er seine folgende Konzertreise "Gegen Kaution auf Tour 2005". Der Albumtitel "Staatsfeind Nr.1" dagegen stand wohl schon vor dem Linzer Vorfall fest.

Weil aber auch ein Feind des Staates Freunde braucht, schart sich Bushido nach dem Split mit Aggro Berlin und der nachfolgenden Trennung von dem langjährigen Produzenten Ilan und Homie Bass Sultan Hengzt eine neue Crew um sich. Anfang Februar präsentiert der Berliner die erste Label-Compilation seiner Ersguterjunge-Truppe. Mit dabei sind das Linzer Produzenten-Team Beatlefield, bestehend aus Rapper/Produzent Chakuza und DJ Stickle, das schon auf "Staatsfeind Nr.1" den Großteil der Produktion übernommen hat. Außerdem tauchen Saad, D-Bo, Bizzy Montana und der verloren geglaubte Ekrem Bora aka Eko Fresh auf "Nemesis" auf.

Nebenher ist Rampensau Bushido nicht von den Bühnen Österreichs und Deutschlands zu kriegen - eine Betriebsamkeit, die sich im Frühjahr 2006 bei der Verleihung des Echos für den beste Live-Act bezahlt macht. Wie abgesprochen erscheint nur wenige Wochen später zunächst die Live-DVD "Deutschland Gib Mir Ein Mic!", die das denkwürdige Konzert in der Berliner Columbia Halle zeigt, und dann Eko Freshs Single "Gheddo", an der Bushido als Feature-Partner mitwirkt.


bushidos echo

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Saad,
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Das Leben ist Saad
Er ist die Stimme einer neuen HipHop-Generation. Das Ausnahmetalent der Klasse von 2006, die sich gerade erst formiert. Im rasanten Tempo hat er sich weiter entwickelt - vom polternden Battle-Rapper zum harten, manchmal nachdenklichen Geschichtenerzähler. "Dass ich pöbeln kann, brauche ich niemandem mehr zu beweisen. Nun beginnt das nächste Kapitel", sagt Saad. "Schließlich hat Rap mich auf gewisse Weise gerettet. Und so eine Chance muss man 100%ig nutzen. Mit Partysongs allein funktioniert das nicht."

Saad El-Haddad stammt aus dem Libanon, wo er 1985 geboren wurde. Seine Eltern fliehen vor dem Bürgerkrieg. Als Zehnjähriger kommt er nach Deutschland und landet in der Containersiedlung eines Asylantenheims. Nach dem Anerkennungsverfahren zieht die Familie nach Bremen. Die dortige
Neustadt wird zur neuen Heimat von Saad. Hier erlernt er im Eiltempo die Sprache des bislang fremden Landes. Er schließt die Realschule ab und versucht irgendwie einen Ausbildungsplatz zu ergattern. Eine bittere Erfahrung, die mit Frust und Schulden endet. "Als ich wegen des schwebenden Asyl-Verfahrens noch nicht zur Schule gehen durfte, habe ich ganz stumpf angefangen die Lektionen eines Sprachlehrbuchs auswendig zu lernen", erinnert sich Saad. "Und mein Onkel sagte mir nur, irgendwann wirst du verstehen können, was dort im Fernsehen läuft." Ein Jahrzehnt nach dem ersten Deutschunterricht erzählt er nun seine Geschichte. Ein 20jähriger Rapper, der schon einiges hinter sich gebracht hat, reflektiert seine bewegte Jugend.

Gerade mal vier Jahre ist es her, dass Saad die HipHop-Welt für sich entdeckte. "Ich bin einfach als Teenager-Fan eingestiegen, ohne allerdings den verbissenen Kult um Old School, New School, Breakdance und Graffiti mitzumachen" erzählt er. "Es interessierte mich schon, doch mir war das
Getue darum einfach zuwider. Vielleicht lag das daran, das ich nicht mit HipHop, sondern im Krieg aufgewachsen bin." Der bekennende Werder-Fan ("Ich steh manchmal sogar mit dem Trikot auf der Bühne." suchte auch keinen Schulterschluss mit der Bremer Szene. Stattdessen nahm er im Studio seines Kumpels JokA "einfach so" einen ersten Track auf, der wenig später bereits im Freundeskreis kursierte. Als Mp3-Datei wurde der Song schließlich im Forum der Website von Bushido empfohlen. Der digitale Beginn einer langfristigen Zusammenarbeit. "Ich kannte Bushido schon vorher" erzählt Saad
und grinst "weil ich ihn öfters mal genervt hatte. Er empfahl mir einfach nur weiterhin zur Schule zu gehen. Doch nachdem er diesen Track hörte, folgte eine Einladung nach Berlin."

Saad, der sich gerade ernsthafte Sorgen um seine (berufliche) Zukunft machen musste, wurde im Sommer 2004 ganz spontan für einige Gast-Raps auf Bushidos Albumproduktion "Electro Ghetto" engagiert. Das Experiment gelang. Und zwar so gut - ihre gemeinsamen Tracks "ersguterjunge" & "Wenn Wir Kommen" sind Klassiker des Top 5 Albums - dass darauf gleich das Angebot für die anstehende Bushido-Tour folgte. Bis heute sind daraus über 150 Auftritte geworden. Auch bei den Aufnahmen zu "Staatsfeind Nr.1" (Charteinstieg auf #4) sowie dem Konzeptalbum "Carlo Cokxxx Nutten II" (Platz #3) und der Compilation "ersguterjunge Sampler Vol. 1: Nemesis," (wieder Platz #4!) war Saad dabei. Eine zweijährige Phase der Experimente, in denen er seine Skills verbessern konnte. Die Zeit war nun reif, um mit einem eigenen Konzept ins Studio zu gehen: "Ich hatte musikalisch klare Vorstellungen", sagt Saad. "als ich zu DJ Stickle nach Linz gefahren bin. Es sollten spezielle, eher getragene Beats sein, die auch eine melancholische Stimmung mit der nötigen Energie transportieren können."

Düstere, zuweilen bedrohliche Töne bilden das musikalische Grundgerüst, über das sich geloopte Streichersequenzen oder geheimnisvolle Melodienfetzen legen. Auch Bushido (er ist natürlich auch Featuregast auf „Das Leben Ist Saad“ und Decay übernahmen einige Produktionen. Einen der weiteren, wenigen Gastraps lieferte auch "Der Bozz" Azad mit dem Track "Gefangen", eingespielt in dessen Frankfurter Homebase. Es sind kleinere und größere Geschichten aus seiner Biografie, die im Debutalbum "Das Leben Ist Saad" wieder aufleben. 16 Songs, die vom Beziehungsstress am Telefon (gemeinsam eingespielt mit der Newcomerin auf ersguterjunge, Bahar), bis zu seinen Erinnerungen an den Libanon reichen ("Womit habe ich das verdient". "Zwei Battle-Nummern sind auch dabei", sagt Saad, "doch der Schwerpunkt liegt woanders. Das klare Bekenntnis zu "Bremen" darf in dieser persönlichen Bilanz genau so wenig fehlen wie die grundsätzliche Abrechnung "Ich halte die Stellung" Saad sorgt für Alltagsdramen im Viereinhalb-Minuten-Takt - "und wenn das ganze Land im Elend versinkt". Sicherlich einer der intensivsten Tracks ist "Um Uns Herum", in dem Saad gemeinsam mit Featurepartner JokA den gewaltsamen Tod eines Freundes beschreibt. "Die Story hat sich im letzten Jahr mitten auf der Bremer Partymeile abgespielt. Der Junge hat in der Disco wegen irgendeinem Blödsinn Stress bekommen. Draußen entwickelte sich dann eine Schlägerei, gelangweilt beobachtet von den Türstehern. Doch plötzlich lief der eine Typ zum Wagen, kehrte mit einem kurzen Schwert zurück und stach sofort zu. Er traf Hals, Brust; unser Kumpel ist kurz darauf gestorben. Scheiße, dass ich so einen Song machen muss. Doch auch das gehört zu meinem Leben. Ich muss wohl damit klar kommen, dass so etwas immer wieder passieren kann."




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Billy, ehemals Billy13, gehört schon seit Aggro-Berlin Zeiten zum festen Kreis von Bushido's Crew. Da sie jedoch nicht permanent die Zeit findet, sich ihrer künstlerischen Ader zu widmen, sind ihre musikalischen Auftritte dementsprechend rar.
Die aus Serbien stammende Berlinerin wird in der Szene oft als die weibliche Stimme des Ghettos tituliert, was sie durch ihre expliziten textlichen Aussagen und ihre roughe Stimme zu belegen weiß. Ob als Back-Up Stimme, als Sängerin einer Hook, oder als Solo-Künstlerin, Billy veredelt die Songs an denen sie beteiligt ist auf ihre ganz persönliche Weise.
Auch auf "Bushido präs.: ersguterjunge-Sampler Vol.1 - Nemesis" ist Billy wieder vertreten und auch für zukünftige Produktionen aus dem ersguterjunge-Lager fest eingeplant.

Bizzy Montana,
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wurde 1983 in der in der Nähe von Freiburg, in Müllheim, geboren und ist bis heute seiner Heimatstadt treu geblieben. Durch Freunde seiner Schwester entdeckte er 1995 seine Liebe zum Hip Hop, ganz besonders für Mobb Deep, Wu-Tang Clan, Nas oder die Queens Bridge Mixtapes.
Zwei Jahre später kaufte sich Bizzy ein programmierbares Keyboard und startete seine ersten Beat-Versuche. Ein weiteres Jahr später, als der junge Müllheimer gerade mal 15 war, begann er seine eigenen Texte zu schreiben und mit Freunden über seine Keyboard-Beats zu rappen. Seine Begeisterung für die Musik wuchs und Bizzy hatte immer weniger Interesse an Schule oder anderen Verpflichtungen.
Mit 16 erwarb Bizzy dann sein erstes DJ-Set und begann neben dem Rappen und Produzieren auch als DJ seine Erfahrungen zu machen. Seine Einstellung zur Musik wurde professioneller und Montanas Beats wurden ab dato nur noch mit Cubase und Soundforge erstellt. Bizzy gründete daraufhin mit einigen Leuten eine Rap-Crew, beschränkte sich aber darauf DJ und Produzent zu sein.
Mit 18 ging der Müllheimer Produzent dann nicht mehr zur Schule. Er verbrachte jede freie Minute damit Musik zu machen und investierte jeden verdienten Euro sofort in neues Studio-Equipment. Dennoch schaffte es Bizzy nicht mit seiner Musik Geld zu verdienen und so entschied er sich dazu eine bodenständige Ausbildung zu machen.
Durch das neu verdiente Geld und neu geknüpfte Kontakte zur Freiburger Hip Hop-Szene kam Montana seinem Traum einen erheblichen Schritt näher. Er produzierte mit seiner Crew ein Mixtape ("Blockbustah-Mixtape", Free Download auf www.bizness-music.com), diverse Beats für Freiburger Künstler und eine Demo-CD für ersguterjunge.
Das dieses Demo von höchster Qualität war, beweißt Bizzy Montana eindrücklich durch seine textlichen und musikalischen Auftritte auf "Bushido präs.: ersguterjunge-Sampler Vol.1 - Nemesis". Derzeit arbeitet Bizzy an weiteren Beats und einem Chakuza & Bizzy Montana Mixtape.


Chakuza,
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stammt ursprünglich aus Linz, wo er 1981 das Licht der Welt erblickte und vor vier Jahren seine Leidenschaft als Rapper entdeckte. Zeitgleich gründete er zusammen mit DJ Stickle das Produzenten-Team "Beatlefield".
Chakuza, der sich privat gerne Tracks von Saigon, Tragedy Khadafi, The Game, NWA oder Eminem anhört und Party- oder Crunk-Mucke verabscheut, besitzt zwar auch als Produzent höchste Qualitäten, sieht sich selber allerdings eher als Rapper.
Vereinzelte Features auf diversen Untergrund-Releases in Österreich brachten den talentierten Künstler jedoch nicht entscheidend voran, und so entschieden sich Chakuza und DJ Stickle Anfang 2005 dazu, auf ganz klassische Art und Weise Demos zu verteilen. Bei einem Bushido-Konzert in Linz gaben sie dann ebenfalls eines ab und konnten damit sowohl als Produzenten und, im Falle von Chakuza, auch als Rapper überzeugen.
Bushido vertraute beiden die Produktion seines Albums "Staatsfeind Nr.1" an und nahm zusammen mit Chakuza die Tracks "Sandmann" und "Mein Leben lang" auf. Im Anschluss erhielten beide einen Vertrag bei ersguterjunge und bilden nun den Schwerpunkt für die meisten Produktionen des Labels.
Doch Chakuza ist auch am Mic unglaublich produktiv. Nicht nur, dass er neben seinem Solotrack auf "Bushido präs.: ersguterjunge-Sampler Vol.1 - Nemesis" bei neun Featuretracks zusätzlich zu hören ist, er hat nebenbei noch ein Streetalbum mit dem Titel "DJ Stickle präsentiert: Chakuza - Suchen & Zerstören" fertig gestellt.
Derzeit arbeitet der österreichische MC auf Hochtouren an einem Chakuza & Bizzy Montana Mixtape und ist darüber hinaus damit beschäftigt, die ersten Beats und Texte für sein kommendes Solo-Album zu erstellen.

es/advanced/images/spacer.gif" title="undefined"r />D-Bo,
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der ursprünglich aus der kleinen Stadt Northeim, zwischen Hannover und Kassel, kommt, hat bereits seit 1999 guten Kontakt zu Bushido. Kennen gelernt haben sich die beiden, als D-Bo für seine damalige Untergrund-Rap-Homepage ein Interview mit Bushido´s damaliger Crew "Search & Defeat" geführt hatte.
Im Herbst 2000 nahm D-Bo dann, auch zum Großteil von Bushido unterstützt, sein erstes Album "Deutscha Playa" in Berlin auf. Weitere Teile des legendären Untergrund-Albums entstanden im Osnabrücker 490-Studio, im 24-7 Studio in Hannover und bei DJ Doc in Freiburg.
Ende 2000 gründete D-Bo zusammen mit Jayo und Psycomatic den mittlerweile erfolgreichen Vertrieb für deutschen Untergrund-Rap, "Distributionz", über den dann ab 2001 auch "Deutscha Playa", wie damals üblich auf Tape, vertrieben wurde.
Nachdem Bushido auch seine erste Auflage von "King of Kingz", ebenfalls auf Tape, im Laufe des Jahres raus brachte und beide Alben relativ gute Verkaufszahlen vorweisen konnten, entschieden sich Bushido und D-Bo dazu, gemeinsam ein eigenes Label zu gründen. Unter "Iluvmoney Records" sollten im 24-7 Studio in Hannover damals befreundete Künstler wie King Orgasmus, Bass Sultan Hengzt, Frank White (Fler) oder Roulette ihre Alben produzieren und veröffentlichen. Leider gestaltete sich der Labelaufbau schwerer, als erwartet und Bushido entschied sich Anfang 2002 das Vertragsangebot von Aggro-Berlin wahr zu nehmen. D-Bo verließ Hannover wieder Richtung Northeim, um in Göttingen sein Studium fortzusetzen.
D-Bo wandte sich der Musik ab und widmete sich seiner zweiten Leidenschaft, dem Basketball, wo er lange Zeit als erfolgreicher Jugendtrainer Mannschaften in Niedersachsen trainierte.
2004 wechselte Bushido von Aggro-Berlin zu Universal Music und nutzte seine neue Situation, um D-Bo erneut vorzuschlagen, ein eigenes Label aufzubauen. D-Bo willigte ein und zog im August 2004 nach Berlin, um sich voll und ganz seiner neuen Aufgabe widmen zu können.
Er brachte 2004 den Klassiker "Deutscha Playa" neu gemastert auf CD raus und produzierte direkt im Anschluss sein neues Album "Deo Volente", welches im Februar 2005 erschien, fast vollständig alleine. Features auf "Bushido prod.: Sonny Black & Saad - Carlo Cokxxx Nutten II", "Bushido - Staatsfeind Nr.1" und ein Remix für den Re-Release von "Electro Ghetto" folgten.
Aktuell ist D-Bo mit einem Solo- und vier Featuretracks auf "Bushido präs.: ersguterjunge-Sampler Vol.1 - Nemesis" und im dazugehörigem Video "Nemesis" vertreten und bastelt neben seiner Arbeit für das Label ersguterjunge auch an einem neuen Soloalbum "Seelenblut".


DJ Stickle,
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DJ Stickle, neben Chakuza, mit dem er auch das Produzenten-Team "Beatlefield" bildet, der zweite Österreicher in Reihen der ersguterjunge-Crew, stammt ursprünglich aus Linz, wo er 1982 geboren wurde. Seit er denken kann, ist er ein begeisterter Fan von Musik jeglicher Art.
Mit 14 Jahren legte sich Stickle seine ersten Turntables zu und begann drei Jahre später als DJ aufzulegen. 2000 fing er dann zusätzlich an, sich als Produzent zu versuchen.
2001 gründete DJ Stickle zusammen mit Chakuza und MC J die Crew "Verbale Systematik", die sich in der österreichischen Untergrund-Szene zwar einen guten Namen machen konnte, jedoch nicht entscheidend voran kam und so entschieden sich er und Chakuza Anfang 2005 dazu, auf ganz klassische Art und Weise Demos zu verteilen. Bei einem Bushido-Konzert in Linz gaben sie dann ebenfalls eines ab und konnten damit sowohl als Produzenten und, im Falle von Chakuza, auch als Rapper überzeugen.
Welche Qualitäten Stickle wirklich besitzt, konnte er erstmals auf "Bushido - Staatsfeind Nr.1" beweisen, wo er zusammen mit Chakuza einen Großteil der Beats produzierte und für den kompletten Mix des Albums verantwortlich war. Auch bei "Bushido präs.: ersguterjunge-Sampler Vol.1 - Nemesis", sowie "DJ Stickle präsentiert: Chakuza - Suchen & Zerstören" saß Stickle wieder an den Reglern, um die ersguterjunge-Songs zu veredeln.
Auch in Zukunft werden Stickle nur wenige Atempausen gegönnt sein. Neben den kommenden Releases "Saad - Das Leben ist Saad", "Chakuza & Bizzy Montana - Mixtape", "Chakuza - Soloalbum", "D-Bo - Seelenblut" sowie allen weiteren ersguterjunge-Releases, die es mit Beats auszustatten und zu mischen gilt, plant DJ Stickle auch diverse DJ Mixtapes zu veröffentlichen. Sein erstes Projekt soll ein Mixtape mit ausschließlich Bushido-Songs sowie exklusivem Material der "guten Jungs" werden.
fentlichen. Sein erstes Projekt soll ein Mixtape mit ausschließlich Bushido-Songs sowie exklusivem Material der "guten Jungs" werden.


Decay,
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der 1984 in Wien geboren wurde, fing schon im jungen Alter von sechs Jahren an sich für Musik zu interessieren. Er bekam in den folgenden sechs Jahren Schlagzeug-Unterricht, wobei sich unter anderem sein starkes rhythmisches Gespür entwickelte.
Mit 14 bekam er seinen ersten Plattenspieler geschenkt und versuchte sich in den folgenden Jahren am Turntablism. Ab 2000 legte Decay bei zahlreichen Veranstaltungen als DJ auf und musste feststellen, dass er, anstatt die Beats nur aufzulegen, lieber eigene produzieren wollte. Mit einer vom Freund geborgten Groovebox unternahm er seine ersten Produzentenschritte und hatte damit seine Leidenschaft entdeckt.
Um sich weitere Hard- und Software leisten zu können benötigte Decay Geld. Lukrative Angebote hatte er anfangs keine und so arbeitete er mit diversen Wiener Crews wie z.B. Beatstreet 22 zusammen, um sich einigermaßen über Wasser halten zu können. Neben HipHop-Produktionen lieferte Decay auch Beats für Ragga MCs, oder bastelte an Drum & Bass Songs. Er jobbte sogar als DJ für Rock Bands, was aber kaum zu einer Verbesserung seiner finanziellen Lage führte.
Erst nach vielen weiteren unangenehmen Jobs hatte Decay sein Studio soweit ausgebaut, dass er davon überzeugt war ein professionelles Demo aufnehmen zu können. Er verschickte seine Beats an ersguterjunge, wo man sofort von seinem Können überzeugt war und ihn zu einem festen Bestandteil der Crew machte.


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Bahar, wurde am 3.6.1984 im Iran geboren.
Mitten im Krieg flüchtete sie mit ihrem Bruder und ihren Eltern, die politisch verfolgt wurden, nach Deutschland. Bahar kam 1986 mit ihrer Familie nach Berlin und sie fanden nach einigen Monaten Aufenthalt im Asylantenheim ihre erste eigene Wohnung in Kreuzberg, 1992 eröffnete Bahars Vater in Berlin ein griechisches Restaurant namens Mykonos. In diesem Restaurant verbrachte sie einen Großteil ihrer Kindheit und lernte früh mit anzupacken, wo Hilfe benötigt wurde. 1995 wurde im Restaurant ein Attentat verübt, das ihr Vater nur knapp überlebte.
Er verlor bei dem Attentat seine besten Freunde.
Kurze Zeit später trennten sich Bahars Eltern und ihr Vater zog mit ihrem Bruder nach Düsseldorf.
Als Bahar 1990 eingeschult wurde begann ein steiniger Weg, der mit unzähligen Schulverweisen, Tadeln und schließlich 2000 mit einem Realschulabschluss zu Ende ging. weiter lesen


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Screwaholic, der derzeit in Villingen-Schwenningen wohnt, wurde 1980 in Dresden geboren. Mit 3 Jahren zog er zusammen mit seiner Familie aus der ehemaligen DDR direkt in den Süden der westlichen Republik. Kindergarten, Hauptschule, eine abgebrochene Lehre und schließlich eine Ausbildung zum Kaufmann waren Screwaholics Lebensabschnitte neben der Musik, die sein Leben seit seinem zwölften Lebensjahr begleitet.
Durch viele Auftritte als DJ und mit seiner damaligen Crew knüpfte er mehr und mehr Kontakte und erntete damals schon großes Lob für seine Produktionen. Screwaholic, der früher zusätzlich unter dem Synonym "Cumshot" am Mic stand, lernte einige Jahre später dann Bushido kennen. Dessen Interesse wurde geweckt, als er Screwaholics Track "Zerfickt" im Internet hörte. Die beiden hielten Kontakt und nachdem Screw Bushido einige Beats zukommen ließ, entstand der Track Bushido feat. Saad - "/mein cock".
Seit 2006 ist Screwaholic nun fester Bestandteil der ersguterjunge-Crew und regelmäßig mit seinen Beats auf den angesagtesten deutschen Releases vertreten.


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